Tips & Tricks

Einwintern, Auswintern, Bootspass und Infos vom BVWW

Liebe Wassersportler,

auf dieser Seiten geben wir Ihnen einige hilfreiche Tips zur Pflege Ihres Bootes, zu wichtigen Informationen, wie z.Bsp. dem Schutz Ihres wertvollen Schiffchens, dem Verhalten auf dem Wasser oder an Schleusen, sowie viele weitere wertvolle Infos für Ihren Bootstörn oder zu Ihrem Wassersportrevier.

Hierbei haben wir auch (extra gekennzeichnete) weiterführende Links zu externen Seiten eingefügt, für deren Aktualität wie auch deren Inhalte ausschließlich die jeweiligen Seitenbetreiber verantwortlich sind.

Wenn Sie Ideen und Anregungen für weitere Tips rund ums Boot oder sehr interessante Websites mit hilfreichen Infos entdeckt haben, freuen wir uns über eine Mail von Ihnen.
Und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn Sie uns eine kurze Bewertung oder ein kleines Feedback geben, falls Ihnen unsere Tips + Tricks geholfen haben. 🙂

 

Die Bootssaison neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Nun gilt es, rechtzeitig die notwendigen Vorbereitungen für die Winterlagerung zu treffen. Abhängig von der Art und Größe des Bootes fallen mehr oder weniger umfangreiche Arbeiten an.

Boot

Zunächst einmal empfiehlt es sich, Kleidung und Bettwäsche auszuräumen. Demontierbare Navigationselektronik und wertvolle Dinge wie das GPS-Gerät, Handfunk, Fernglas oder der Peilkompass sollten zu Hause aufbewahrt werden, denn Langfinger halten bekanntlich keinen Winterschlaf.   Kameras, TV-Geräte, DVD-Player, Bücher und empfindliches Kartenmaterial sollten ebenfalls rechtzeitig vor dem ersten Nachtfrost von Bord genbracht werden.  Darüber hinaus macht es Sinn, Kosmetika und Proviant sowie, falls vorhanden, den Reservekanister mitzunehmen, um eventuelle Kraftstoffreste anderweitig aufzubrauchen.  Die Batterien bringt man nach Möglichkeit im heimischen Keller unter, wobei eine kühle Umgebung generell besser ist als ein wohlig temperierter Raum.
Keineswegs von Nachteil ist es, auch Polsterauflagen und Gardinen „einzumotten“, denn durch Feuchtigkeit verursachte Stock- und Schimmelflecken sind – wenn überhaupt – nur mit beträchtlichem Aufwand zu entfernen. Gute Dienste leisten in diesem Zusammenhang simple Raumentfeuchter, die in Baumärkten oder Drogerien, natürlich auch in unserem Bootszubehörshop angeboten werden. Zusätzlich sollte man Backskisten, Kojenunterbauten oder andere Behältnisse zumindest partiell geöffnet halten, um eine konstante Belüftung sicher zu stellen.
Bitte die Reinigung der sanitären Anlagen nicht vergessen, sonst wird’s im nächsten Frühjahr eklig. Fäkalientankanlagen und Chemieklos lassen sich an entsprechenden Entsorgungsstellen ausleeren. Einbau-Toiletten mit Fäkalientankanlagen sollten nach einer gründlichen Entleerung frostsicher gemacht werden – hier empfiehlt es sich, diese Arbeiten bei der Motor-Durchsicht der Fachwerkstatt mit in Auftrag zu geben.
Alle Wasser- und Duscharmaturen sollten während des Winterlagers geöffnet bleiben, ebenso die Seewasserventile der Toilettenspülung !
Nachdem der Rumpf und das Deck gereinigt wurde, überprüft Ihr das Boot auf mögliche Beschädigungen. Kleinere Kratzer und Abplatzungen im Gelcoat lassen sich mit entsprechenden Reparatursets leicht beheben, größere Beschädigungen erfordern etwas mehr Aufwand und sollten ggf. dem Fachmann überlassen werden.
Nach Durchführung aller erforderlichen Arbeiten sollte das Boot mit einer schützenden Winterplane abgedeckt werden.

 

Verdeck

Im trockenen Zustand kann man den Stoff mit einer sehr weichen Bürste ausbürsten, dabei nie zu stark über die Nähte bürsten, da diese neben Acryl einen Baumwollanteil haben, den man sonst beschädigen könnte.
Wer am Meer Urlaub gemacht hat, sollte nach dem Urlaub bzw. vor dem Einwintern von allen Verdeckteilen mit viel Wasser die Salzschicht runterwaschen.
Wenn Ihr Verdeck starke Verschmutzungen aufweist, sollte es mit einem handelsüblichen guten Verdeckreiniger gesäubert werden.
Da heutige Planenstoffe für den Menschen unbedenklich sein müssen, dürfen sie nicht mit gesundheitlich bedenklichen Beschichtungen z.B. gegen Mikroorganismen versehen sein. Dadurch und durch witterungsbedingte Einflüsse kann es auch bei noch recht jungen Verdecken zu Stockflecken- und Schimmelbefall kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir die Reinigung des Verdeckes bereits im Herbst vor der Wintereinlagerung. Sollten sich erste Stock- oder Schimmelflecken im Innenbereich (meist beginnend am Cabriodach) zeigen, ist eine gründliche Reinigung mit einem Spezial-Schimmelreiniger für Bootsverdecke angebracht. Nach der Reinigung muß unbedingt sorgfältig und ausgiebig mit reichlich Wasser nachgespült werden, da Rückstände der reinigungsmittel schnell den Faden der Nähte „fressen“. Das heißt, wer hier zu sorglos nachspült riskiert im schlimmsten Fall, daß sich das Verdeck im Laufe des Winters in seine Einzelteile zerlegt.
Verdecke und Persenninge niemals über einen längeren Zeitraum naß zusammenlegen oder -rollen und aufbewahren!

 

Motor

Zur Einwinterung einer Yacht gehört selbstverständlich das frostsicher Machen der Wasser- und Abwassersysteme und des Motors. Desweiteren ist generell zum Winter eine komplette Durchsicht des Motors erforderlich – bei neueren Maschinen auch zum Erhalt der Garantie zwingend vorgeschrieben.
Wenn Ihr Boot zuvor im Salzwasser gelaufen ist, müssen Schlamm und Salz vollständig aus dem System gespült werden, um Rostbildung zu verhindern. Achten Sie darauf, dass die Wasserpumpe nicht trocken läuft.
Um Frostschäden zu vermeiden, muss der Kühlkreislauf entwässert werden.
Achten Sie darauf, daß alle Seeventile im Winterlager geöffnet bleiben ! (Ebenso alle Wasser- und Duscharmaturen).
Zu einer professionellen Durchsicht Ihres Motors gehören: Winterkonservierung, Ölwechsel, Ölfilterwechsel, Zündkerzenwechsel, Motorentwässerung, Sichtprüfungen, Z-Antrieb Ölwechsel, Kontrolle des Propellers und der Propellerwelle sowie der Dichtringe,  etc.

 

Trailer

Rechtzeitig vor dem Slip-Termin sollte jeder seinen Trailer überprüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden:

  • TÜV vorhanden, ggf. neu machen
  • Lichtleiste und Anschlüsse ok? Leuchtentest!
  • Korrosion an der elektrischen Anlage?  ggf. elektrische Anlage mit Kontakspray einsprühen.
  • Achsen und Radlager auf Spiel oder sonstige Defekte überprüfen / Radlager ggf. einfetten.
  • tragende Teile auf Korrosion überprüfen.
  • Bremsanlage auf Funktion und Defekte überprüfen.
  • Anhängerkupplung und Stützrad auf einwandfreie Funktion und Beschädigung überprüfen.

Nach dem Einstellen Ihres BOOT – TRAILER – Gespannes im Winterlager (wenn das Boot an seinem endgültigen Winterstellplatz steht), sollten die Räder entlastet werden.

 

Nicht mehr lange und der erste Krokus kündigt den nahenden Frühling an.  Die neue Bootssaison steht dann fast vor der Tür.
Höchste Zeit, sich um den anstehenden Frühjahrsputz zu kümmern und die Vorbereitungen für das Abslipen Ihres Bootes zu treffen.

Boot

Unterwasserschiff
Schäden am Rumpf des Schiffes im Unterwasserbereich kann man grob in zwei Kategorien einteilen: Rost, Korrosion und Osmose infolge mangelhafter Konservierung oder Schäden aufgrund von Gewalteinwirkung (Kollision, Grundberührung). Ersteres kann im Laufe der Zeit zu Leckagen führen, wenn es nicht behandelt wird. Schäden, die die Festigkeit des Rumpfes und damit die Schiffssicherheit beeinträchtigen, treten jedoch eher am Kiel oder den Borddurchbrüchen (Durchlässe, Lot- und Loggeber) auf. Schäden im Laminat sollten umgehend behoben werden, um kostenträchtige Folgeschäden durch eingedrungenes Wasser zu vermeiden.
Vorhandene Antifoulinganstriche prüfen. Gegebenenfalls lose, abblätternde Farbe entfernen und je nach verwendeter Farbe den Unterwasserbereich anschleifen. Anschließend neuen Antifoulinganstrich auftragen.

Borddurchlässe
Borddurchlässe können plötzlich versagen. Hier sollte man unbedingt vor dem Abslipen kontrollieren, ob auch alle Borddurchlässe geschlossen und in einwandfreiem Zustand sind. (Häufig werden die Borddurchlässe bei der Winterinspektion offen gelassen.)

Deck und Aufbau
Für die Wartung des Decks gelten dieselben Regeln wie für den Rest des Rumpfes: Verletzungen der Oberfläche sollten in einem möglichst frühen Stadium behandelt werden, um größere Folgeschäden zu vermeiden. Dazu gehören die Lackschicht bei Metallschiffen und das Gelcoat bei Kunststoffschiffen.

Fenster und Luken
Fenster geben nicht immer nur Grund zur Freude, weil sie neben Licht auch manchmal Wasser ins Schiff lassen. Also: Dichtungen und Befestigungen prüfen. Werden Fensterdichtungen auf GFK-Yachten erneuert, lässt man erst das angrenzende Laminat trocknen und versiegelt es mit Epoxydharz. Fenster aus Kunststoffen (Polyacrylat oder Polycarbonat) neigen zum Verkratzen und werden mit den Jahren milchig. Hier helfen spezielle Polituren, die auf den Werkstoff abgestimmt sein müssen. Moderne Luken sind meistens dicht. Hier sollte den Scharnieren und Verschlüssen ein wenig Aufmerksamkeit und wenn nötig, nach einer gründlichen Reinigung Fett entgegengebracht werden. Die Gummidichtungen sind der empfindlichste Teil des Fensters und sollten gelegentlich mit einer entsprechenden Gummipflege behandelt werden, damit sie nicht porös oder durchlässig werden.

Reinigung / Versiegelung
Die Außenhaut der GFK Boote wird zunächst mit einem Cleaner oder Schleifpaste gründlich gereinigt. Am besten geeignet sind hierfür Yachtreiniger aus dem Marinebereich, da diese Produkte speziell auf die Behandlung von GfK-Flächen abgestimmt sind (keine Scheuerschwämme o.ä. verwenden, diese zerkratzen nur die Oberfläche).  Wenn die Oberfläche dann sauber ist und wieder glänzt, sollte das Schiff mit einem Wachs oder einer Nano-Versiegelung behandelt werden. Man kann sich dabei gegebenenfalls mit einer Poliermaschine die Arbeit etwas erleichtern.
Wer über lange Jahre einen sauberen, glänzenden Bootsrumpf seines Bootes erhalten will, muss das Gelcoat regelmäßig sauber machen – und anschließend wieder versiegeln, damit kein Schmutz eindringen kann. Allerdings wird das im Lauf der Jahre immer mühseliger, da sich die Gelcoatschicht leicht verbraucht und die Poren immer größer werden.
Mühsam sind gerade auf weißem Gelcoat auch die Streifen zu entfernen, die das an bestimmten Stellen des Rumpfes herunter laufende Wasser hinterlässt. Ebenfalls hartnäckig: Schwarze Streifen von Gummischeuerleisten oder Dalben. Für diese Zwecke empfehlen wir z.B. den „Regenstreifenentferner“ von Yachticon (bei uns erhältlich).

 

Verdeck

Im trockenen Zustand kann man den Stoff mit einer sehr weichen Bürste ausbürsten, dabei nie zu stark über die Nähte bürsten, da diese neben Acryl einen Baumwollanteil haben, den man sonst beschädigen könnte.
Wer am Meer Urlaub gemacht hat, sollte nach dem Urlaub bzw. vor dem Einwintern von allen Verdeckteilen mit viel Wasser die Salzschicht runterwaschen. Hat man dies im Herbst versäumt, ist es jetzt höchste Zeit, diese wichtige Reinigung nachzuholen.
Wenn Ihr Verdeck starke Verschmutzungen aufweist, sollte es mit einem handelsüblichen guten Verdeckreiniger gesäubert werden.
Da heutige Planenstoffe für den Menschen unbedenklich sein müssen, dürfen sie nicht mit gesundheitlich bedenklichen Beschichtungen z.B. gegen Mikroorganismen versehen sein. Dadurch und durch witterungsbedingte Einflüsse kann es auch bei noch recht jungen Verdecken zu Stockflecken- und Schimmelbefall kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir die Reinigung des Verdeckes bereits im Herbst vor der Wintereinlagerung bzw. spätestens jetzt vor Beginn der neuen Wassersportsaison. Sollten sich erste Stock- oder Schimmelflecken im Innenbereich (meist beginnend am Cabriodach innen) zeigen, ist eine gründliche Reinigung mit einem Spezial-Schimmelreiniger für Bootsverdecke angebracht. Nach der Reinigung muß unbedingt sorgfältig und ausgiebig mit reichlich Wasser nachgespült werden, da Rückstände der Reinigungsmittel schnell den Faden der Nähte „fressen“. Das heißt, wer hier zu sorglos nachspült riskiert im schlimmsten Fall, daß sich das Verdeck in kurzer Zeit in seine Einzelteile zerlegt.
Verdecke und Persenninge niemals über einen längeren Zeitraum naß zusammenlegen oder -rollen und aufbewahren!

 

Motor

Wir gehen davon aus, dass der Motor gewartet wurde. Darüber hinaus sind zu prüfen: Alle Schlauchverbindungen im Seewasser- und im Motorkühlkreislauf: Die Schlauchschellen sollten nachgezogen, und gealterte (rissige) Schläuche sollten ersetzt werden. Ebenso angerostete Schlauchschellen, selbst wenn nur die Schraube Rostspuren zeigt.
Wenn die Motor-Durchsicht nicht schon bei der Wintereinlagerung erfolgt ist, sollte dies jetzt unbedingt nachgeholt werden.
Achten Sie darauf, daß alle im Winterlager geöffneten Seeventile jetzt wieder geschlossen werden – vor dem Abslipen !
Auf jeden Fall ganz wichtig: vor dem Sliptermin die Batterien aufladen ! Meist sind die Batterien durch die lange Winterpause zu schwach, um den Motor zu starten.

 

Versorgungsanlage

Wassertanks sollten, bevor frisches Trinkwasser gebunkert wird, entkeimt werden. Die Leitungen sind auf Leckstellen zu untersuchen und mit einem entkeimenden Mittel aus dem Fachhandel zu spülen. Spröde Schläuche brechen bald. Trinkwasserpumpen brauchen keine Pflege, lediglich die elektrischen Anschlüsse sollten kontrolliert werden. Wer seiner Pumpe etwas Gutes tun möchte, installiert zwischen Tank und Pumpe einen Schmutzfilter.Der Kühlschrank sollte ebenfalls gründlich gereinigt werden – am besten mit einem antibakteriellen Reiniger.Auch die Heizungsanlage muß nach dem langen Winterschlaf überprüft werden (ein Probelauf ist hier die einfachste Variante der Prüfung.)

 

Trailer

Rechtzeitig  vor  jedem Slip-Termin sollte jeder seinen Trailer überprüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden:

  • TÜV vorhanden, ggf. neu machen
  • Lichtleiste und Anschlüsse ok?  Leuchtentest!
  • Korrosion an der elektrischen Anlage?  ggf. elektrische Anlage mit Kontakspray einsprühen
  • Achsen und Radlager auf Spiel oder sonstige Defekte überprüfen / Radlager ggf. einfetten
  • tragende Teile auf Korrosion überprüfen
  • Bremsanlage auf Funktion und Defekte überprüfen
  • Anhängerkupplung und Stützrad auf einwandfreie Funktion und Beschädigung überprüfen
  • Reifendruck überprüfen

Regelmäßiger Service durch eine Fachwerkstatt schützt Sie vor unangenehmen Überraschungen  und  wirkt sich langfristig sehr positiv auf den Werterhalt des Schiffes aus.

 

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Boot / Motor gravieren lassen

Mit geringem Aufwand können Sie sowohl Ihr Boot, den Außenbordmotor als auch andere maritime Ausrüstung zu einem individuellen Gegenstand machen.  Die Wasserschutzpolizei graviert eine Individualnummer dauerhaft ein und Sie bekommen einen Bootspass für Ihre Unterlagen.  In diesen können Sie die Nummer und sämtliche Daten zu Ihrem Motor oder anderen maritimen Gegenständen eintragen.  Zusätzlich erhalten Sie für die gravierten Teile einen wasserfesten Aufkleber.

Diese Aktion ist kostenlos; Persönliche Daten werden von der Polkizei nicht gespeichert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: (030) 4664-751011 / -12 / -13.

Nähere Infos dazu finden Sie  hier

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Neuregelung der Führerscheinregelung in der Sportschifffahrt

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat in Umsetzung des Bundestagsbeschlusses „Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt“ (BT-Drs. 17/7937) die Führerscheinfreigrenze in der Sportschifffahrt für den See- und Binnenbereich von bislang 3,68 kW (5 PS) auf 11,03 kW (15 PS) erhöht. Die Neuregelungen sind in der „Verordnung zur Änderung sportbootrechtlicher Vorschriften im See- und Binnenbereich“ veröffentlicht worden (BGBl. I, Heft 47, Seite 2102) und mit Wirkung vom 17. Oktober in Kraft getreten. Für die Führerscheinfreiheit bei motorisierten Sportbooten bis 11,03 kW gilt nunmehr folgendes:

Im Seebereich dürfen auf den Seeschifffahrtsstraßen wie bislang altersunabhängig Sportboote bis zu einer maximalen Nutzleistung von 3,68 kW (5 PS) ohne Sportbootführerschein-See geführt werden, so lange keine gewerbliche Nutzung vorliegt. Bei einer Nutzleistung von 3,69 bis 11,03 kW muss der Schiffsführer mindestens 16 Jahre alt sein, um ein Sportboot zu privaten Zwecken führerscheinfrei führen zu können. Eine Längenbegrenzung für Sportboote gibt es im Seebereich weiterhin nicht.

Im Binnenbereich dürfen Personen ab 16 Jahren auf den Binnenschifffahrtsstraßen mit Ausnahme der Seeschifffahrtsstraßen und der Elbe im Hamburger Hafen Sportboote von weniger als 20 Meter Länge führerscheinfrei führen, sofern die Nutzleistung der Antriebsmaschine nicht mehr als 11,03 kW (15 PS) beträgt und keine gewerbsmäßige Nutzung stattfindet. Diese Regelung findet allerdings auf dem Rhein keine Anwendung, weil bei einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW aufgrund internationaler Vorgaben für den Rhein auf nationaler Basis derzeit keine Ausnahmen von der Fahrerlaubnispflicht gewährt werden kann. Die Alternative „Segelsurfen“ beim Sportbootführerschein-Binnen ist ersatzlos gestrichen worden. Künftig ist auf den Gewässern nach Anlage 2 der Sportbootführerscheinverordnung-Binnen kein Führerschein mehr erforderlich, wenn Sportboote als Segelsurfbretter geführt werden. Damit besteht auf allen Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes im Sinne des § 1 Nummer 1 Sportbootführerscheinverordnung-Binnen künftig eine Führerscheinfreiheit für das Führen von Segelsurfbrettern.

Stand: 25. Januar 2018

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Aktuelle Informationen zu Sperrungen oder Behinderungen auf Wasserstraßen bzw. Schleusen erhalten Sie über die Nachrichten für die Binnenschifffahrt (NfB)

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Der BVWW – der Bundesverband Wassersportwirtschaft – hat in verschiedenen Broschüren übersichtlich und informativ alle wichtigen Informationen für Wassersportler und solche, die es erst werden wollen, zusammengestellt. Dieses Info-Material können Sie als PDF-Dokument downloaden:

Info-Broschüre zum Trailern von Sportbooten
Info-Broschüre zum Bootskauf (Neu oder Gebraucht)
Sicher „Gasgeben“ an Bord – Mindestanforderungen an Gasanlagen

 

Präventionsflyer der Wasserschutzpolizei zum Download

 

Bobbi Bär & Hansi Hase – Gefahren beim Baden
PDF-Dokument (728.1 kB) – Stand: März 2016
Bobbi Bär & Hansi Hase – Vorsicht auf dem Eis
PDF-Dokument (531.2 kB) – Stand: März 2016
Sportbootführerscheine auf Binnenschifffahrtsstraßen
PDF-Dokument (147.0 kB)
Fahrregeln für Kleinfahrzeuge
PDF-Dokument (144.1 kB)
Lichterführung der Kleinfahrzeuge
PDF-Dokument (269.3 kB)
Kennzeichnung von Kleinfahrzeugen auf Binnenschifffahrtsstraßen
PDF-Dokument (199.5 kB)
Sonderbestimmungen für Sport-/und Kleinfahrzeuge
PDF-Dokument (160.9 kB)
Schifffahrtszeichen
PDF-Dokument (211.0 kB)
Richtiges Verhalten im Schleusenbereich
PDF-Dokument (199.7 kB)
Alkohol im Schiffsverkehr
PDF-Dokument (133.9 kB)
Flyer Sonderbestimmungen für Sport- u. Kleinfahrzeuge im Innenstadtbereich Berlins
PDF-Dokument (83.6 kB) – Stand: Juli 2017
Sicherung von Booten, Motoren und maritimen Zubehör im Winterlager
PDF-Dokument (115.7 kB)

 

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